TuWaS! - Technik und Naturwissenschaften an Schulen
Europaweit wurde beobachtet, dass das Interesse an Technik und den Naturwissenschaften immer weiter abnahm. 2006 rief die Europäische Kommission dazu auf, Projekte einzureichen, welche diesen Trend aufhalten könnten. Das Pollen-Projekt wurde als erfolgreicher Kandidat ausgewählt. Im Rahmen des Pollen-Projekts wurde an europäischen Grundschulen das untersuchende Lernen (inquiry-based learning) im naturwissenschaftlichen Unterricht gefördert. Ziel war es, die praktischen Experimente in die Hände der Schüler zu geben, damit diese aus ihren eigenen experimentellen Erfahrungen lernen und selbstständig neue Fragestellungen entwickeln können. Berlin war beim Pollen-Projekt als eine von 12 Städten in 12 europäischen Ländern beteiligt.
Da das Pollen-Projekt sehr erfolgreich war, auf weitere Schulen ausgeweitet und die Langfristigkeit des Projekts gesichert werden sollte, wurde von der Freien Universität Berlin und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften das Projekt TuWaS! (Technik und Naturwissenschaften an Schulen!) ins Leben gerufen. Ziel ist es, die Einführung des untersuchenden Lernens an möglichst vielen Grundschulen zu etablieren und die Lehrkräfte bei dieser Aufgabe bestmöglich zu unterstützen.
2009 endete das Pollen-Projekt, jedoch wurde dies von der Europäische Kommission als so erfolgreich bewertet, dass ein weiterer Projektaufruf erfolgte. Hier gewann Fibonacci. Im Rahmen von Fibonacci werden die Erfahrungen von Pollen und vom deutschen Sinusprogramm in weitere Länder getragen. Die Freie Universität Berlin ist in Vertretung durch Prof. Dr. Skiebe-Corrette (NatLab, TuWaS!) als eines der Reference-Center aufgenommen worden.
Weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie im TuWaS! - Flyer (PDF, 2,4 MB)![]()
und in der TuWaS!-Broschüre (PDF, 7,6 MB): ![]()
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